Werfener Hütte - wer's nicht im Kopf hat ...
- hartmutdoerschlag
- 1. Mai 2024
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 2. Mai 2024
01.05.2024
mit Sabine ...
Mein Köpfler in den Fels liegt nun schon 9 Wochen zurück. Nun hat sich raus gestellt, dass der Bruch im Handgelenk noch nicht verheilt und ein schmerzhaftes Ödem dazu gekommen ist. Somit ist klar, warum das Abstützen nicht geht. Und somit ist auch klar, dass Rennradfahren, Gehen mit Schistöcken und nicht einmal ein Aufstehen vom Boden möglich ist. Das einzige was geht, ist Gehen. Und da unsere Hündin Layla und ich schon leicht adipöse Tendenzen haben, wirds Zeit, dass wir gehen. Und so gehen Sabine, Layla und ich Werfener Hütte. Bergauf gehen wir viel Barfuß, so auch heute. Sabine hat Layla an der Leine, ich kann keine Schistöcke nehmen, somit gehen wir stocklos - was beim Barfußgehen nicht so ganz super ist. Aber hilft nicht. Die letzten 20 Minuten unter der Hütte ist der Weg für Barfußgeher anspruchsvoll - und so freuen wir uns, als wir endlich oben sind und in die Schuhe schlüpfen können. Die sind aber im Fall von Sabine noch im Auto - was jetzt so eine Art Super-GAU ist. Heimlich bin ich recht froh, dass es Sabine trifft, da sie beim Barfußgehen die Schmerz-Unempfindlichere ist. Ich nehme Layla an der Leine, suche für Sabine einen Ast und es geht wieder runter. Nach 10 Minuten gesteht mir Sabine auf Nachfrage, dass ihr aufgrund der Schmerzen schön langsam Schwarz vor Augen wird. Der rettende Ritter in mir erwacht und so geht 2 Minuten später Sabine mit meinen Schuhen und ich barfuß. Na ja. So ganz schmerzunempfindlich bin ich auch nicht - und so wird der Abstieg immer mehr zur Tortour. Das Gute: Schmerzen im Handgelenk habe ich beim gesamten Abstieg keine. Die Fußsohle wird allerdings ordentlich aufgearbeitet.

kurz unterm Mahdegg

Es wird ein bissl steinig

Ein Traum für jeden Barfußgeher


Wieder runter mit Hilfsstöcken


so solls sein

so nicht

da wird liebevolle Pflege notwendig sein



Kommentare