Gurenstein - ski and not fly ...
- hartmutdoerschlag
- 1. Jan. 2025
- 1 Min. Lesezeit
01.01.2025
Silvester haben wir irgendwie verschlafen. Und so ist es kein Problem, um 08:30 bei der Haustüre raus zu gehen. Offensichtlich haben die anderen Tourengeher durchaus gefeiert, denn der Parkplatz Hallmoosalm ist komplett leer. Als ich meine Schuhe anziehe, kommt ein zweites Auto. Und mehr werden es nicht, bis ich wieder runter komme.
Gemütlicher Aufstieg zum Karteistörl. Der Gurenstein ist eher ein unscheinbarer Berg, aber im Gegensatz zum benachbarten Kreuzeck dürfte da heute der Wind passen. Als ich am Gipfel stehe, kommen mir erste Zweifel, ob das Kreuzeck nicht doch besser gewesen wäre. Der Wind ist für mich schon eher an der oberen Grenze und kommt von der Seite. Hilft nicht. Der Startversuch geht eher in die Hose, sodass ich froh bin, nicht über die Wechte gezogen worden zu sein. Jetzt ist guter Rat teuer. Ein neues Jahr soll man vielleicht nicht unbedingt mit erhöhtem Risiko beginnen - oder? Also Paragleiter rein in den Rucksack und Abfahrt mit den Schiern. Soll nichts Schlimmeres passieren, als einen Pulverhang nach den anderen hinter sich zu lassen. Mit den 700g-Latten und den 700g-Schischuhen, ist es aber dann doch nicht sooo schön, wie es mit der Ausrüstung, die zuhause liegt, sein könnte. Aber jammern wäre jetzt wirklich fehl am Platz.

Da möchte ich rauf ...

Karteistörl. Alles für den Touristen. Die Wege sind bei uns wirklich top beschriftet und markiert. Wer schon mal im Ausland unterwegs war, weiß das zu schätzen.

Tappenkarsee mit Faulkogel

Runter zum Tappenkarsee gibts noch sehr, sehr viele freie Flächen mit traumhaftem Pulver. Schönheitsfehler: Man muss wieder zurück zum Karteistörl.

Abfahrtsspuren vom Kreuzeck

a bissl was geht immer

Kleine Hindernisse bei der Abfahrt



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