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Gamsalmkopf Südkante

  • hartmutdoerschlag
  • 15. Aug. 2024
  • 2 Min. Lesezeit

15.08.2024

mit Walter ...

Radfahren geht mit dem Handgelenk wieder halbwegs. Es wird also Zeit zu schauen, ob das Klettern auch wieder geht. Dass mir dann Walter eine IV+ Tour vorschlägt, lässt für mich 2 Vermutungen zu: 1. Er traut mir nicht mehr zu. 2. Er will, dass ich mein Handgelenk schone. Während der Tour stellt sich raus, dass Zweiteres zutrifft (weil er mehrfach fragt, wies geht). Gott sei Dank! Am Ende der Tour weiß ich, dass Ersteres auch gerechtfertigt gewesen wäre.

Mit dem Zug gehts um 05:30 raus nach Salzburg, Walter holt mich ab, um 07:00 marschieren wir rauf Richtung Berchtesgadener Hochthron. Gut, dass ich gestern nach 2 Tagen Radfahren Pause-Tag hatte. Den Freund zu bitten, langsamer zu gehen, lässt der Stolz nicht zu ... Und so stehen wir anstatt der mehrfach bestätigten 3h für den Zustieg nach 1:40 am Fuß der Südkante. So ganz logisch schaut die Linienführung nicht aus. Und das ist sie leider auch nicht. Die Größte Herausforderung ist die Routenfindung. Die zweitgrößte zu akzeptieren, dass sehr, sehr wenig steckt. Und die drittgrößte ist der massiv brüchige Fels. Wir fühlen uns beide zurück versetzt in unsere Anfänge in den 80iger Jahren, als wir des Öfteren am Gipfel standen und nicht so recht wussten, ob wir die anvisierte Tour auch gegangen sind, weil wir auf keine Spuren in Form von Haken oder Schlingen gestoßen sind. Das Gute: man lernt viel an solchen brüchigen Touren mit schlechter Absicherung. Und: Touren mit Walter sind immer ein riesen Spaß!

Der Abstieg ist dann, wie der Zustieg, sehr lang - insbesondere wenn man als Paragleiter eigentlich ja nur bergauf geht.


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kurz nach dem Scheibenkaser


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Das Objekt der Begierde ...


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zuerst mal zum Einstieg kommen


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1.SL - nicht schwer, aber es zeichnet sich schon eine etwas brüchige Tour ab


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ab jetzt wird die Routenfindung etwas tricky


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ein etwas längerer Runout ....


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...oberhalb einer kreativen Zwischensicherung. Ob die hält? Wollen wir lieber nicht wissen


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die letzten 100Hm gehts ungesichert zum Gipfel rauf


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Abstieg über Stöhrhaus - Mittagsloch - Scheibenkaser

 
 
 

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