Flying High
- hartmutdoerschlag
- 13. Apr. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 15. Apr. 2024
06.04.2024ff
mit Tobi, Sabine und Kathrin
Vor 6 Wochen habe ich mir das linke Handgelenk gebrochen - 5 Wochen Gips. In den 5 Wochen war ich einige Male rennradfahren. Da das Bremsen eher suboptimal ging, bin ich ´vorwiegend auf der Ebenen unterwegs gewesen. Und da spätestens nach 1 1/2 Stunden das Handgelenk ziemlich geschmerzt hat, war mehr als die Fritztalrunde (53km) nicht drinnen. Die Hoffnung lag am 4.4. - dem Tag der Gipsabnahme. Na ja, seitdem tut das Handgelenk erst so richtig weh (und da das rechte ordentlich geprellt ist, kann diese Hand auch nicht viel übernehmen). Radfahren ist der Horror, hat sich gestern raus gestellt. Was schmerzfrei funktioniert, ist gehen ohne Schistöcke (somit fallen auch Schitouren aus). Wenn gehen funktioniert, müsste fliegen eigentlich auch funktionieren. Ich starte auf unmöglichen Startplätzen und lande auf ganz kleinen Parkplätzen. Alles dazwischen da bin ich eher nicht so gut. Aber wenn es thermisch ist, dann ist alles zwischen Starten und Landen wichtig. Und jetzt ist es ziemlich thermisch ...
In den letzten 8 Tagen waren wir dreimal am Bischling (weil die Gondel nicht mehr fährt). Und siehe da. Am ersten Tag 1/2 Stunde in der Thermik, am Tag darauf Aufdrehen am Bischling und insgesamt 45 Minuten in der Thermik. Und heute Aufdrehen auf 2500m, rüber fliegen zur Hackelhütte, aufdrehen auf 2200 (und somit übern Napf). Über die Eiskögerl habe ich es nicht und nicht geschafft. Eher mit der Einstellung, dass es das wohl war, rüber Richtung Elmaualm. Nochmals aufdrehen auf 1800m und jetzt die endgültige Entscheidung, landen zu gehen. Das Handgelenk tut nun schon ordentlich weh, die Finger schon ein bisschen taub. Also rüber Richtung Landeplatz. Wieder eine Blase. Von 1500 drehe ich nochmals auf über 1800m auf - eigentlich will ich das gar nicht mehr so recht. Das Handgelenk tut weh, die Konzentration ist schon ziemlich mau. Bei 1850m dann raus aus der Blase und Abgleiter zum Landeplatz. Na ja, immerhin 1 1/4h.
Wo der Tobi in den 3 Tagen überall war, das schreibe ich jetzt aber nicht ...


Es tut sich was in der Natur

Sabine geht bis kurz unterm Gipfel barfuß. Die letzten 300Hm ausschließlich über Schnee.

Wir Männer, die Weichlinge, ziehen dann bei geschlossener Schneedecke die Schuhe an

Wenig los am Bischling, wenn die Gondel nicht fährt


Gleich nach dem Start gehts rauf

700m überm Bischling - Blick ins Tennengebirge

Blick rüber Hochkönigmassiv



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