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Draugstein

  • hartmutdoerschlag
  • 11. Jan. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

11.01.2025

Der Draugstein ist eigentlich eine Firntour - und ich war mir nicht so sicher, ob das heute eine gute Idee sein wird. Und ich bin mir noch immer nicht sicher, ob es eine gute Idee war. Denn soooo ideal waren die Verhältnisse heute nicht.

Der Parkplatz am Talschluss Elmau ist gut gefüllt. Wie üblich lauter S-, SL-, HA-, BR- und sonstige Kennzeichen. Die JO sind in der Minderheit. Loosbühel und Filzmooshörndl sind fest in Tennengauer und Flachgauer Hand. Soll mir recht sein.

2 Minuten nach dem Weggehen ziehe ich mir gleich die dicken Fäustlinge an. Es hat -10 Grad. Bei der Filzmoosalm werde ich schön langsam unsicher, ob es schon gscheit ist, Draugstein zu gehen. Steil, Pulver, Wind, Steine .... Also Filzmooshörndl. Als ich den ersten Blick in den Draugsteinhang werfen kann, sehe ich eine Spur. Eine einzige. Also rüber. Der Aufstieg stellt sich dann als durchaus fordernd heraus. Immer wieder eisig und abgeblasen. Wegrutschen soll man da nicht. Dort wo mehr Schnee liegt, gibts vermzutlich jede Menge Triebschnee. War das schon eine gute Idee. Aber wenn man schon mal da ist ... Ich kämpfe mich rauf zum Schi-Depot. Schi ausziehen und rauf wühlen zum Gipfel. Immer wieder ein bissl Fels, so wie ich es mag. Oben dann heftiger Wind ...

Ein bissl Schiss habe ich vor dem ersten Schwung. Hält der Hang? Er hält. Und es geht deutlich besser als befürchtet. Der Pulver hat sich gut gesetzt und ist anstrengend zu fahren. Ab dem Filzmoossattel dann schöne aber unspektakuläre Abfahrt.


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Das Verständnis für solche Aktionen hält sich durchaus in Grenzen


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Loosbühel


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Draugstein - eine Spur ist sichtbar


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etwas heikle Querung


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Gipfel - heute nicht so ganz einfach zu erreichen


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Und wieder zurück zum Schi-Depot


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hat was


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