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Ausrinnen am Hundegg

  • hartmutdoerschlag
  • 8. Juni 2024
  • 1 Min. Lesezeit

08.06.2024

Was für eine schwüle Luft! Obwohl fast der ganze Aufstieg der knapp 1200Hm im Schatten liegt, rinne ich aus, wie ein offener Wasserhahn. Klettersteig ist nicht nur wegen meinem Handgelenk kein Thema, der Berg rinnt quasi aus allen Poren - dementsprechend nass ist der Steig.

Um 11:30 oben am einsamen Gipfel, weit und breit niemand zu sehen,. Die wohl 2 Liter, die ich raus geschwitzt habe, sind nun im Merinoshirt, in der Hose und im Rucksack verteilt. Beim Fliegen somit quasi ein Gewichts-Null-Summen-Spiel. Der Wind kommt - wie prognostiziert - von Süd. Passt genau. Auch wenn man hier mehrere Möglichkeiten zum Starten hat.

Auflegen, aufziehen, raus starten. Es ist ein bissl thermisch, ich lasse die Thermik aber bald liegen und fliege raus ins Tal. Traumhafter Tiefblick nach Hüttschlag und traumhafter Blick in die Zentralalpen. Schöne Flug, problemlose Landung und Adreanalin-geschwängete Rollerfahrt nach Hause.


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alles nass - die Luftfeuchtigkeit ist dementsprechend groß


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Gramskarkogel und Frauenkogel


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Blick rein in den Talschluss


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Hundegg - unspektakulärer Gipfel mit toller Aussicht. Der Anstieg ist aber zu 3/4 wirklich steil


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Viele Startmöglichkeiten. Ich habe beim Gipfel Richtung Süde aufgelegt. Rechts hinten der Spielkogel


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Hüttschlag


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Hüttschlager Wand - es rinnt aus jeder Pore

 
 
 

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